LoRaWAN software

IBM LMiC und Derivate

Von den IBM Research Labs in Zürich kommt die kanonische Softwareimplementierung unter der Eclipse Public License (EPL). Ursprünglich innerhalb des IBM Long-Range Signaling and Control (LRSC) Projektes entwickelt, ist die LoRaMAC-in-C (LMiC) Bibliothek die Urmutter aller freien Implementierungen von LoRaWAN.

STM32

Snapshots der originalen Version für STM32 Prozessoren finden sich derzeit u.a. bei:

Arduino Core - Vanilla

Thomas Telkamp und Matthijs Kooijman haben sich um eine Portierung der Bibliothek auf Arduino Core gekümmert:

Sie unterstützt die Semtech SX1272 and SX1276 Familien und damit auch die mit entsprechenden Chips bestückten Transceiver Module von HopeRF RFM92 und RFM95.

Allerdings ist es kaum möglich, sie auf einem kleinen ATmega328 sinnvoll einzusetzen:

This library an be quite heavy, especially if the fairly small ATmega 328p (such as in the Arduino Uno) is used. In the default configuration, the available 32K flash space is nearly filled up […]

Arduino Core - Tiny

Evtl. schaffen diesbzgl. die Modifikationen von Maarten Westenberg und Gerben den Hartog (Ideetron B.V.) Abhilfe, die alternativ eine deutlich kompaktere AES Implementierung verwenden:

RaspberryPi

Der gute Charles Hallard hat die LMiC Bibliothek angepasst, so dass sie auch auf einem RaspberryPi betrieben werden kann (branch “rpi”):

Sie kommt bei seinen folgenden Projekten zum Einsatz:

IMST WiMOD-OS

Das “WiMOD-OS” ist ein proprietäres Betriebssystem/Firmware der IMST GmbH, das seinerseits den LMiC LoRaWAN protocol stack integriert:

The IMST LoRaWAN protocol stack, specified by the LoRa Alliance, is based on IBM’s LMiC and IMST’s WiMOD-OS, which is a multitasking operating system with automatic power saving (0,6 µA), see also LoRa module iM880A-L - New features and better prices | IMST GmbH.

A compact server for private LoRaWAN networks

Open-source LoRaWAN Server that integrates both the network-server and the application-server. This is useful for application providers that operate their own LoRa network, or for device and application developers.