BOB-Auftaktworkshop in Bremen

bob

#1

Gestern trafen sich ca. 20 ImkerInnen und Projektpartner zum Auftaktworkshop des BOb-Projekts in Bremen. Mit dabei waren auch @iconize und @marten.schoonman von Beep! Danke an @caro und @tox für die Organisation.

Beim Treffen wurde über Technik gesprochen aber auch über imkerliche Aufzeichungen, die wir als Korrelat zu den Sensordaten benötigen um die Sound-Aufzeichnungen besser interpretieren zu können.

Die “Stockkarte” soll über die Beep-App digital geführt werden. Dazu sind allerdings noch ein paar Anpassungen nötig. Weiter sollen die Imkerinnen und Imker ihre Sensordaten aber auch ihre imkerlichen Aufzeichnung sharen können, damit – ganz im Sinn von open data – auch die anderen Imker und ggf. auch weiter akademische Wissenschaftlerinnen und “citizen science” diese Daten für die eigene Forschung verwenden können. Das öffentliche Teilen von Realnamen und exakten Geolocations wurde dabei kritisch gesehen. zumindest diese beiden Informationen sollten anonymisiert bzw. verunschärft werden.

An die Workshop-ImkerInnen wurde schon die erste Hardware verteilt, eine Bosche H40-Wägezelle, Adapterplatten dazu, Siebdruckplatten und DS18B20-Sensoren für die Temperaturmessung im Stock. Leider hatten wir die Elektronik noch nicht fertig, diese wird nachgeliefert.

Infos zum BOB-Projekt und citizen science auch unter Bee Observer BOB – Das ist unser Citizen Science Projekt – hiverize.org


The BEEP platform
#2

Vielen Dank an alle, die dabei waren! Ich habe die konstruktive Stimmung total genossen und freue mich drauf, mit euch allen die Messkampagne zu starten.
Danke auch insbesondere dir, @clemens, für deinen informativen Vortrag und die Moderadtion der Diskussion zur Datenweitergabe.


#3

@Willi hat schon mal dokumentiert wie die Wägezelle, die Abstandsplatten und die Siebdruckplatte montiert werden sollen:

Leider gab es Probleme mit den Schrauben, die nicht richtig im Gewinde der H40 gängig waren, hat noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

@Willi merkt an, dass die die Kraftverteilung wie oben auf dem Foto ungünstig sei. Es entsteht quasi ein Drehmoment. Bei den Holzschrauben und dem feuchten Wetter im Norden befürchtet er, dass das nicht lange gut gehen wird und die Schrauben rausreißen.

Seine Lösung: Die Distanzplatten mit einer zusätzlichen Abstandsplatte etwa so verwenden:

Das ist dann ähnlich zu seiner ersten Waageplattform, die man hier sehen kann:

Der Kantenschutz von @Willi ist übrigens vorbildlich. ;-) Die Siebdruckplatten sind wasserfest verleimt und die Schicht oben und unten ist sowieso wasserdicht. Problematisch können die Schnittkanten werden. Dort ist das Holz ohne jeglichen Schutz und kann Wasser aufnehmen. Manche sagen bist das von dieser Seite durchmodert sind wir alle schon nicht mehr hier, aber angefressene Seiten mögen manche halt auch nicht. Richtig schick wird es übrigens wenn man die Kanten zuerst braun lasiert und dann mit einem wasserfesten Bootslack lackiert – für die Anhänger der reinen Lehre und Holzschutzfetischisten wie mich! ;-) Ganz konsequent bin ich aber auch nicht und der lazy beekeeper kommt durch.