Platine für TTGO T8 (ESP32)

Noch nicht. Könnte man aber schreiben, wenn der Aufwand lohnt (= die Hardware ist so viel toller).
Wenn Adafruit bald ein Board für den NAU7802 rausbringt, gibt es Code für CircuitPython. Da ist der Hub zu Mpy klein. Beim ADS wäre es wohl mehr frikkelei, geht aber auch.

Stützkondensatoren (wie @weef oben beschrieben hat)

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Sorry, wenn ich nochmal etwas grundsätzlicher anfange. ;-) Du schreibst oben

Nur mal zum Starten oder ist Batterie / Solar gar keine Option für dich? Daran schließt die nächste Frage an: Warum der TTGO T-Call? Wenn Strom in der Nähe ist, hat man doch meist auch WLAN, ist ja eher so, dass kein Strom da ist aber WLAN verfügbar.

Wenn schon eine Platine, dann bräuchten wir nicht den Stromfresser T-Call zu nehmen, sondern könnten auch einen WiPy verwenden und ein 5 EUR SIM800-Modul dranklöppeln, abschaltbare Stromversorgung wie hier Low Cost GSM/GPRS-(SIM800)-Node level shifting wie im Datenblatt über voltage divider.

Oder – ganz kühne Idee :-) – ein nacktes ESP32-Modul.

A post was split to a new topic: KiCAD, Eagle, Fritzing … PCB-Design-Tools

Das hier ist erstmal für 1. Die Beuten stehen im Garten, da ist Strom kein Problem und damit entfällt eine Komplexität, um die man sich erstmal nicht kümmern muss. Das trifft natürlich nicht auf die meisten Imker zu, ein paar gibt es aber bei uns im Verein. Das wären die ‘low hanging fruits’.
Wenn 1. soweit unterwegs ist, kommt 2. dran. Ich hab nämlich auch zwei Völker, die in der Knüste stehen. Da gibts nicht mal Lora, deshalb GSM. Da drück ich mich um das Stromsparproblem, indem ich eine RTC benutze und alles abschalte. Das ist zwar nicht so elegant, aber funktioniert. Vielleicht gibts ja in Zukunft geeignetere Boards - die Bienenvölker werden uns so schnell nicht ausgehen. :slight_smile:

Kleines Update + Frage.
Neu hinzugekommen ist ein Schalter, mit dem man die externe Spannungsversorgung abschalten kann. Hilfreich, wenn man mit dem Laptop doch mal direkt an den ESP muss.
Ansonsten habe ich alles nur neu sortiert, damit es besser auf die Platine passt.

Frage:
Der ESP hat eine WLAN-Antenne auf dem Board. Soll ich da drunter die Kupferschicht(-en) wegmachen? (ich vermute mal ‘ja’ und zwar möglichst viel).

Schaltplan:

Und die Ansichten vom Board. Das ist noch nicht fertig. Ich muss mir noch geeignete Federklemmen suchen und mich mit dem Thema BOM & 3D-Symbole beschäftigen.
Vorne:


Hinten:

Bei der Produktbeschreibung unter Lilygo® ttgo t8 v1.1 esp32 4mb psram tf card 3d antenna wifi buletooth module Sale - Banggood.com steht was von “3D-Antenne”, die Dinger, die die aktuellen Arduino Nano 33 z.B. auch haben. Darunter ist bei den Arduino-Boards auch ground fill. allerdings sitzen die nicht mitten auf der Platine, sondern am Rand. Das würde ich auch hier versuchen, die Antenne an den Rand, ist natürlich mit dam USB-Anschluss gegenüber doof.

Normalerweise funken wir ja nicht mit WLAN und lesen gleichzeitig die Wägezelle aus, falls doch weiß ich nicht was die Antenne in direkter Nähe des ADCs mit sehr geringen Strömen macht, social distancing für die zwei?

Dann fehlt der fix für den HX711 noch E- und GND direkt verbinden, siehe Stromversorgung HX711

Die TP1, TP2, … sind versetzt ganz nett, wenn du Kabel dran löten möchtest, für header pins ist das doof, weil du jeden einzelnen anlöten müsstest, würde ich eher in Reihe mit normalem Rastermass setzen, dann kannst du da auch eine Stifteleiste ranlöten. Falls du die mal benutzt, brauchst du auch immer 3,3V und GND, da würde ich dann auch ein paar (! nicht nur 1x) nach aussen führen, sonst kannst du die pins auch nicht nutzen.

Gleiches (Strom!) für den Anschluss der Waage, wenn du den B-Kanal nutzen willst brauchst du für die Zweite Wägezelle auch shd, E+ und E-, mach doch ein zweites Schraub-/Federklemmenterminal daneben, das eine mit A+/- das andere mit B+/-

U7, U8, U9 finde ich persönlich immer nichtssagend, würde das umbenennen: DS18B20, I2S, was auch immer …

Willst du den BME280 direkt auf der Platine? Soll der nicht Aussenfeuchtigkeit oder Stockfeuchte messen, keine Federklemmen?

Ganz allgemein, ich würde mir jetzt schon Gedanken zum Gehäuse machen, dann kannst du die Größe der Plaine dem case anpassen und auch gleich Löcher reinmachen zum festschrauben. … und die Federklemmen so positionieren, dass sie nicht zu nahme an der Wandung sind.

Den USB hab ich extra so gesetzt, das man da auch im eingebauten Zustand drankommt. Die Nähe zum HX711 ist natürlich suboptimal, aber ich fürchte, einen Tod muss ich da sterben.

Bedankt - den hat’s beim umrangieren rausgehauen. Kommt wieder rein.

Das ist exakt die Absicht. Stiftleisten… hmm. Ja, du hast recht. Die sind einfacher zu handhaben. Und wenn man wirklich will, kann man ja auch daran was anlöten.
Gute Idee mit dem nach außen führen von 3,3V & GND (& 5V).

Für E+, E- & SHD kann man zwei Kabel in eine Klemme stecken. Da hat der HX711 ja auch nur je einen Anschluss.

Kommt noch. Hab ich links unten testweise schon gemacht. Ich mache die Beschriftung, sobald ich alle Bauteile zusammen habe.

Ich hatte das so verstanden, das der die Umgebung misst, also Luftdruck und Temperatur (im Gehäuse). Extern käme dann ein zweiter dran. Ich könnte aber gleich bei dem ‘internen’ die Adresse umstellen, dann braucht man das beim externen nicht mehr machen.

Das Gehäuse liegt hier schon auf dem Tisch. :slight_smile: Leicht überdimensioniert, aber das schadet ja nicht.

Danke für die Hinweise!

Man kann nicht nur besser messen mit einer Klemme, sondern auch evtl. die Schaltung auf einem BreadBoard austesten. Dafür braucht man auch die Stromversorgung.

Das ist draussen an der Beute sehr unpraktisch, denn es hängen zwei Kabel an einem Stecker. Besser ist es, jede Waage hat seinen eigenen Stecker.

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Ich war noch ein wenig fleissig. :slight_smile:

Bitte schaut da noch einmal drüber. Es fehlen noch die Befestigungslöcher (und die Beschriftung an J1 & J5 wie ich gerade sehe - das sind je 3.3V & 5V + GND).
Ist 0805 für SMD ok zum handlöten oder lieber 1206?

Alles liegt natürlich auch hier:

Redesign des Schemas - ich hatte das sehr nahe an der tatsächlichen Verdrahtung gezeichnet, was eigentlich nicht nötig ist.

Vorderseite:

Rückseite:

Und weils so schön ist auch in 3D:

Beim BME280 benötigt man die Anschlüsse CSB und SDO eigentlich nicht.

CSB ist nicht angeschlossen - auf dem breakout aber vorhanden. An der Klemme kann ich es aber eigentlich weglassen.
SDO braucht man schon, um die I2C Adresse zu ändern, damit man zwei BMEs ansprechen kann.

Dann würde ich die Adresse auf dem Board festlegen: Adresse 1 auf dem Board, Adresse 2 an der Klemme.
Willst Du die Luftfeuchte im Gehäuse wirklich messen?

Das ist schon so. Einmal geht SDO auf GND, einmal auf 3.3V. Dann hat der BME 0x76 bzw. 0x77.

Hat @clemens auch schon gefragt. Ich wollte eigentlich nur die Temperatur messen, der Rest kommt dann einfach mit. Aber eigentlich hat man die Wetterdaten ja eh schon aus anderen Quellen.
Hmm, also wenn Du mich das schon so fragst, hat der interne BME wohl keinen Sinn :smiley:
Ok, dann mach ich aus dem internen eine Pfostenleiste für I2C Erweiterungen. Kommt mir auch ganz gut zupass, da ich gerade festellen musste, das ich die Klemmen nicht in 2,54 bekomme, sondern nur in 3,81.

Die Aussentemperatur messe ich mit einem DS18B20 im Schatten direkt an der Wägezelle. Dann kann man auch noch Temperaturabhängigkeiten der Wägezelle untersuchen.
Meine Daten von gestern:


Das Gewicht im Detail

Die Sprünge um 0:30 und 23:15 lassen sich mit dem Austausch der Powerbanks erklären, die z.Z. mitgewogen werden.

Ich hab den internen BME280 samt Pfostenleiste entfernt. Wenn man intern noch ein I2C Gerät anschliessen will, kann man das auch mit unter die Federklemme quetschen.

So sieht das jetzt aus - mit Logo :smiley:

Ich schick das dann die Tage zum Aisler, sobald ich meine Probleme mit deren BOM behoben habe.

Ich hätte auch nie gedacht, das ich mal Spass am Schaltplan zeichnen finden würde. Darf ich nur niemandem auf der Arbeit erzählen - sonst muss ich das auch noch machen. :sweat_smile:

Dann mach ich weiter mit einer Platine für den T-Call. Am besten in einem neuen thread, der hier ist schon zu lang.

Es gibt da unten einen Versatz. Ist das absichtlich?
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Nee, das sieht nur so aus. Der gelbe Kreis ist das Pad, der weiße nur auf dem Silkscreen. Das ist die Stelle, wo man den Draht reinsteckt. Hab ich mir in den Footprint reingemalt zur besseren Visualisierung.

Ich würde auf der Platine noch Beschriftung ergänzen: Waage, BME280, DS18B20 usw.
Dann weiss auch ein Laie besser, wo welcher Draht hingehört.
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  • this is prone to fail: hier führst Du ohne Not viel zu dicht ein wire an Lötpads entlang; während das rechts noch geht, wird Dir der pre-production flight beim PCB-Hersteller wegen der fünf unten das Teil abweisen:

  • an aktive Schaltkreise gehört pro supply rail ein Entkopplungskondensator (gewöhnlich 100n). Der level shifter hat zwei supply rails , also braucht der an beiden je einen 100n.

  • ich sehe (neben durchkontaktierten pads) kein einziges GND via mehr, vorher gabs noch eins (ein einziges). Ich sehe aber mindestens einen IC und mehrere Kondensatoren mit GND-Verbindung, denen allen ein GND via fehlt.
    Sieht Dir eine beliebige andere mehrlagige Platinen an, wie und v.a. wo andere das machen (also GND vias setzen), und bringe entsprechend wenigstens 20 oder 30 GND vias mit 0,3mm Bohrung unter; wenn es 100 werden, auch ok. (erst ab 1000 vias/Quadratdezimeter kostet es Aufpreis, kleiner als 0,3mm drill auch)
    Das hat galvanische und EMV-Gründe: einseits muß GND überall niederohmigst und niederimpedant verfügbar sein. Und: alle Kupferzungen ohne GND vias sind alles parasitäre Antennen, das geht so nicht auf einem PCBA, das Bauteile im zwei- und dreistelligen MHz-Bereich sowie mehrere RF-Interfaces im GHz-Bereich beherbergt.

  • PCB-Antennen als wire traces oder als SMD-Teil werden an Platinenseiten untergebracht, sonst bringen sie nicht einmal Bruchteile ihrer möglichen Abstrahlleistung (und sind unempfindlicher als Empfänger) . Deine Aussparung ist massiv zu klein - es sei denn, Du will die onboard-Antenne ohnehin nicht benutzen und ein uFL-pigtail mit externer Antenne verwenden, das, wozu ich ohnhin rate, geht hier praktisch garnicht mehr anders. Davon abgesehen, daß die HF-Leistung direkt neben einem 24bit-ADC abgegeben wird… das bedeutet, daß diese Antenne leistungslos sein muß, während der ADC Messungen durchführt, sonst sind seine Messungen noch weniger brauchbar.

  • Du verwendest eine einzige Netzklasse, die die Linienstärke von 0,25mm vorgibt. Das ist zu dünn für die Versorgungen, mach für die eine eigene supply net class und orientiere Dich an der Stärke der thermals an den automatisch gesetzen GND-Verbindungen, also mach die Linienstärke für diese net class 0,4 oder 0,5mm. Außerdem ist es nervig, wenn derartig dünne wires in THT-Pads gehen. Mach dort entweder die stubs dicker oder gleich auch das ganze wire. Ich sehe auf diese PCB kein wire, bei welchem es einen echten Grund für 0,25mm gibt.

  • den HX711 konnte ich Dir nicht ausreden - Deine Sache. Aber ich verstehe nicht, warum es wieder jene Variante sein muß, die nachgewiesenermaßen die schlechteste der bekannten HX711-breakouts darstellt ?!

Erstmal vorweg: Ich bin Dir wirklich dankbar für deine Hilfe! Ich beschäftige mich seit exakt drei Wochen mit diesem Thema und bin von Haus aus kein Elektriker sondern Maschinenbauer. Das ist der erste Schaltplan für ein PCB, den ich je gezeichnet habe.

Danke für den Tipp, allerdings ist das noch die alte Rückseite. Die aktuelle sieht so aus:


Da habe ich das wohl richtig gemacht. Aber unbewusst - ich werde in Zukunft darauf achten.

Ok, wird ergänzt.

Frage: durch die Durchkontaktierung werden die GNDs auf Vorder- und Rückseite an mehreren Stellen verbunden. Zählt das nicht als Via? Oder macht man das grundsätzlich nicht, weil Teile auch mal nicht bestückt werden und dann der Kontakt fehlt?
Aber verstanden: niederimpedant ist wichtig, also werde ich da ordentlich Vias hinzufügen.

Ja, das ist richtig und mir auch bewusst. Vorgabe (von mir) war, das man einfach an den USB-port kommt, um da mit dem Laptop dran zu können. Dadurch kommen die Bauteile leider so zu liegen, wie sie sind.
Zumindest ist die Antenne hier kein wire trace oder SMD sondern eine von diesen 3D-Antennen. Das könnte vielleicht funktionieren - wenn nicht kommt eine externe Antenne dran.
Falls das WLAN aus sein muss, um messen zu können - auch kein unüberwindliches Problem. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.

Das habe ich einfach so gelassen, wie es voreingestellt war. Werde ich so ändern wie Du schreibst.

Und da haben wir ein dickes Missverständnis: ich war und bin willens, was neues auszuprobieren. Ganz weit oben in diesem Thread habe ich gefragt, ob wir beim HX711 bleiben wollen oder den ADS1232 oder den NAU7802 einsetzen wollen.
Darauf kam keine Reaktion. Nun gut, aber bevor ich ganz was Neues anfange bin ich bei dem geblieben, was schon da ist und zumindest prinzipiell läuft.

Wenn Du jetzt sagst, das wir das mit z.B. dem NAU mal probieren sollten, dann bin ich dabei. Von der Software sehe ich da keine unüberwindlichen Probleme.