Oxalsäureverdampfer - Temperaturregelung

Genau so in der Richtung hatte ich mir das gedacht. fehlt oben nur ein kleines Gitter, damit keine Bienen gemixt werden .
Das Material was Du vorstellt ist Soweit Ich gehört habe ganz OK

Material kann solange es 2-3 mm abstand vom Heizblock hat aber ruhig PETG sein wenn wir aber über 100-120 °C Kommen müßte der Lüfter zumindest in der Minimaldrehzahl laufen, dann passiert dem PETG nichts.
Die Feuerfeste Unterlage müßte Thermisch stark Isolierend wirken Wie oben beschrieben habe ich Silikon mit Einem Hauchdünnen VA Federstahl Blech ummantelt. Das Sandwich ist echt Heftig stabil.

Ich suche derzeit noch alternativen zu den Fräs/Drehteilen. habe aber leider noch nichts gescheites gefunden. müßte ein Zylindrisches Volmaterial Aluteil mit einer entsprechenden aussparung oben sein.
Wie etwa ein Eierbecher oder ein Kerzenhalter. Müßte nur genug Fleisch haben, um dort noch Löcher für die Heizpatronen rein zu Bohren .
So etwa wie das hier. oben und unten etwas wegschneiden und Löcher für die Heizungen reinbohren.
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Ist halt für diejenigen die keine Fräse haben.

Ansonnsten die Lösung wie @poesel mit einem Teelichthalter wie die hier. allerdings möchte ich wie gesagt ungerne 2 von den Keramikheizelementen aufeinander setzen und 50 W halte ich für etwas zu wenig.
Werde das aber auch mal testen.
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Das ergibt dann aber Probleme beim Bohren der Löcher für die Heizkörper. Man müsste da auf der Schräge reinbohren, geht nur auf der Fräsmaschine.

Mir gefällt immer noch Dein erster Entwurf am besten. Der lässt sich notfalls mit Bohrmaschine und Säge herstellen.
Wenn man das Ding aus Kupfer herstellt, wird die Wärme perfekt geleitet und die Bearbeitung ist bei dem weichen Material einfacher. Man müsste das Element dann verzinnen damit der Kupfer nicht dauernd anläuft. Geht aber da Zinn erst bei 230°C schmilzt.

Ich weiss nicht wie wärmeleitend das 3dk Material ist. Wäre perfekt wenn wir das ganze Teil inkl. Unterlage am Stück drucken können, mit zwei ganz kleinen Füsschen für die Befestigung des Tiegels mit den Schrauben die das Heizelement klemmen. Damit würde nur eine sehr kleine Fläche auf der Unterlage aufliegen.

Ich frag mal in Berlin ob es Daten zur Wärmeleitfähigkeit gibt.

Es gibt auch Anbieter, die Stahl 3D-drucken: Stahl 3D-Druck Service | i.materialise

Gute Idee! Aber bei den gegebenen Toleranzen müssen die Bohrungen für Heizkörper und Sensor trotzdem nachbearbeitet werden. Recht genau kommt man mit Aluminium hin.

Müsste das eigentlich gebohrt und geschraubt werden? Hitze / Kälte wird da sicher für einiges an Materialbewegung sorgen. Könnte man das auch mit Drahtbügel sichern, ich stelle mir gerade alte CPU-Lüfter vor, die so snap-in Drahtbügel hatten. Nur so als Idee …

Das haben wir am Anfang des 3D-Druckens mit Keramik-Lastwiderständen als Heizelemente gemacht.
Bei einem Kühlkörper einzelne rippen weggefeilt, so das wir da die Widerstände reinklemmen konnten.

Ich habe sie jetzt im Prototyp mit einer kleinen Madenschraube befestigt und sie zusätzlich mit Wärmeleitkleber eingesetzt.
Wärmeleitkleber ist aber nicht zwingend notwendig und man kann auch nur mit Wärmeleitkleber fixieren. Probleme gibt es mit den Klemmen oder mit Madenschrauben absolut keine. Wird so Weltweit in den 3D-Druckern gemacht.
gegen schlitz und Schraube habe ich mich erst beim Drehen entschieden, hätte zwar etwas bessere Kontaktfläche zwischen Heizelement und Heizblock gegeben, aber dadurch würde die zu erhitzende Metallmenge auch größer.

Bin aber auch gespannt wie @poesel erste Erfahrungen mit seinen Heizelementen sind werde mir wohl die Tage auch 2 Stk davon bestellen.

3dk meldet als grobe Angabe zur Wärmeleitfähigkeit des Filamentes:

“Die Wärmeleitfähigkeit beträgt grundsätzlich 0,24 w/(m+k).”

Ist doch schon Mal gar nicht so schlecht. In etwa vergleichbar mit Holz.
Welches ja schon Recht gut isoliert.

Dann könnte man alles mit 3dkTOP drucken:

OxalB

Sorry, hat ein bischen gedauert. Ich hatte bis jetzt kein Netzteil, das die erforderlichen Ampere bei 12V liefern konnte (kleiner Tip: es gibt supergünstige Servernetzteile bei ebay - hab für insgesamt 13€ ein HP Netzteil mit 12V/36A gekauft (kann man auf 13,8V einstellen)).
Man sollte auch daran denken, die Kabelquerschnitte korrekt zu wählen, dann klappts auch mit der Leistung.

Ich hab mit 40W Heizleistung ca. 180°C am Topfboden erreicht. Hat weniger als 2 Minuten gedauert. Prinzipiell funktioniert das also schonmal.

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Hat leider ewig gedauert, da ich anderweitig ausgelastet bin. Habe daher erst jetzt 2 Prototypen am laufen.

Ich will jetzt erstmal nur einen kleinen Zwischenbericht mit ein Paar Bildern und einem Video teilen.

Erstmal ein Test mit Ersatzflüssigkeit (Wasser) es sind noch so einige Einstellarbeiten zu machen, die PID Regelung überschwingt noch um etliche °C.
Der eingebaute Lüfter wird über PWM gesteuert und läuft während der Sublimation auf ca.20% Leistung.
Zum Abkühlen geht er dann auf die volle Leistung.
Theoretisch wäre auch eine volle Drehzahl bei der Sublimation möglich, aber ich möchte, das der Dampf nicht zu schnell abkühlt.

Akku ist jetzt ein 5Ah Makita Akku geworden, die sind schneller aufgeladen als man sie beim Verdampfen leer bekommt und liefern genug Power für 10-20 Behandlungen a 5 Min. Außerdem ist die Pflege dieser Akkus übers restliche Jahr sonnst evtl. ein Problem.

!


In dem Video ist schön zu sehen, wie die eingestellte Temperatur von 110°C erst nach verdampfen des Wassers erreicht werden kann.
Bei Oxalsäure (ca. 160°C) Funktioniert das fast genauso gut. Nur leider konnte ich bei einem Freilufttest aufgrund des Lichtes keine Aufnahmen machen.

Auch gibt es noch so einige Softwareprobleme Der Encoder läuft noch nicht sauber. Hab im Video die im Eprom gespeicherten 100°C auf 110° erhöhen wollen, um den Effekt zu zeigen.

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Sorry, ich bin aus dem Thema raus. Ich habe leider schlechte Erfahrungen mit dem Verdampfen im letzten Jahr gemacht (nicht elektrisch) und werde dieses Jahr andere Methoden verwenden.
Das spricht aber nicht gegen das Verfahren - ich kenne Kollegen, die das schon eine Weile erfolgreich betreiben.

Ein Vorschlag: probier das Abkühlen doch mal ohne den Lüfter. Ich vermute, das macht kaum Unterschied bei der Abkühlzeit.

Was waren das für schlechte Erfahrungen? Schlechte Wirkung? Mit welchem Gerät genau? Habe in der Richtung schon etwas mehr recherchiert. Problematisch sind vor allem Verdampfer mit außenliegenden Verdampfungskörper und nicht beheiztem Injektions-rohr.

Abkühlen kann man im Eeprom deaktivieren. Ich lasse ihn bis zu Vorheiztemperatur (unter Schmelztemperatur) abkühlen. Dauert ca 2-3 Min. Dann kann man danach gleich mit dem nächsten Stock anfanggen. Ansonsten müsste man ca. 10-15 Min . warten, um Oxalsäure nachfüllen zu können.

Das ‘Gerät’ war ein Teelicht mit 2 Dochten unten und ein kleines Gestell drüber, worin die Oxalsäure war. Das ganze wird in einer Leerzarge über dem Volk aufgebaut. Dazwischen kommt eine Gittermatte aus dem Baumarkt.
Das ganze verdampft sehr zuverlässig (außer man hat eine Biene übersehen, die sich dann heldenmütig in das Teelicht stürzt…) und geht auch durch die Beute (Nebel am Flugloch).

Resultat war bei mir leider 4 von 5 Völkern noch vor dem Winter tot, vermutlich wegen zu viel Varroa. So was liegt eigentlich immer am Imker. Zu wenig, zu spät oder nicht lang genug in den Herbst rein angewendet (oder alles drei).
Ich wollte es dieses Jahr vielleicht mal mit den MAQS Streifen probieren.

Meine Frage war eigentlich: wie groß ist der Zeitunterschied zwischen Kühlen mit und ohne Lüfter (auf dasselbe Niveau)?

Ca.3 min mit Lüfter. Und ca.10 Min ohne Lüfter, um von 200°C auf unter 70°C zu kommen.
Mein erster Entwurf mit komplett eingepackten Heizblock hat noch länger gebraucht.

Ich denke mann kann pro Beute auf ca 6-7 Minuten kommen. Wenn man wenig Beuten behandelt, machen 13-15 min aber auch nichts aus. Und es ist natürlich noch etwas sicherer.

An der Baumarten könnte es liegen und evtl. An einer zu niedrigen Temperatur. An der Baumatte wird wahrscheinlich das meißte kondensieren. (Habe diese Technik bisher immer nur ohne in Videos gesehen) Und mit den Dochten wird die Temperatur wahrscheinlich nicht schnell genug erreicht. Und es kocht erstmal eine Weile vor sich hin. Geschmolzene Oxalsäure soll, wenn man den Aussagen im Netz trauen darf, sich zersetzen.
Am Deckel wird auch so einiges niedergeschlagen sein, das der erste Punkt ist wo der Dampf auf eine Kalte Oberfläche trifft. Gerade bei Holzbeuten sehe ich da ein Problem.
Sicherlich eine Summe aus allem.

Behandeln werde ich dieses Frühjahr wenn überhaupt, nur einen Brutableger. Bin mir aber nicht sicher, ob ich daraus Schlüsse zu einer Winterbehandlung bilden kann.

Ich hab hier einen sehr erfahrenen Kollegen im Verein der das genau so erfolgreich macht (von dem hab ich das ja).
Die Matte ist gerade eng genug, um die Bienen nicht durchzulassen und es qualmt ja auch aus dem Flugloch. Aber trotzdem gut, das Du das erwähnst, weil ich vielleicht doch meinen Fehler gefunden habe: ich hab die Matte Ende Juli drauf gelassen und im September hatten einige Völker die durch geknabbert. Da hab ich dann einfach eine zweite drauf gelegt und damit den Querschnitt verengt. Das werde ich noch verfolgen.

Hast Du einen Link zu einem Video ohne Matte? Die loszuwerden war übrigens auch ein Grund, warum ich das elektrisch machen wollte.
Edit: habe ich gerade gefunden. Der Trick ist Holz- oder Shishakohle statt der Kerze zu benutzen

Die Temperatur ist auf jeden Fall hoch genug (mit 2 Dochten). Nach dem Anzünden muss man schnell den Deckel drauf machen, sonst hat man die Oxalsäure in der Nase.
Am Deckel setzt sich etwas ab, aber nicht viel. Dasselbe Problem hast Du aber auch, wenn Du von unten dampfst.

Sorry für die späte Antwort

In den Videos die ich meinte wird nicht mit Dochten sondern mit Shisha-Kohle gearbeitet
https://www.youtube.com/watch?v=HDPLpaSxQxs
https://www.youtube.com/watch?v=MuCRM1yh0eA

Stimmt, aber der Dampf muss vorher erst an den Bienen und dem Rest der Beute vorbei. Bei mir sehe ich da aber trotzdem ein Problem. Ich habe einen offenen Gitterboden, den ich mit dem Varroaschieber sicherlich nicht richtig abdichten kann.