Wenn man ein H-Gestell als Waagebasis verwendet, hängt der weitere Aufbau sehr vom Boden der Beute ab.
- Hat man einen geschlossenen Boden ohne Füße kann man den meist direkt auf das H stellen. Gemüll usw. ist da kein Problem, da sich mit der Waage eigentlich nichts verändert.
- Wenn der Boden Füße hat – wie bei der Abbildung oben – braucht man fast zwingend eine Zwischenplatte / Abdeckung. 1) weil die Füße so gut wie nie genau auf das H passen und 2) weil es eine fragile Angelegenheit wäre die Füße der Beute genau auf die Arme des H zu stellen. Verschiebt sich das nur ein cm rutschen die Füße ab und die Beute kippt um! Daher finde ich auch die bei der Waage mitgelieferte Blechhaube suboptimal. Holzfüße rutschen da. Man muss sich was überlegen, damit das nicht passiert. Noch eine Siebdruckplatte? Was rutschhemmendes zwischenlegen?
- Bei einer Platte / Haube in Kombi mit einem offenen Gitterboden kann das Gemüll sicher unlecker werden, wenn es durch den Gitterboden fällt und dann dort vor sich hingammelt. Wenn der Boden am Rand breit genug ist, könnte man die Waage auch ohne die Blechhaube verwenden, dann kann das Gemüll bis auf dei Stellen der Wägezelle und der H-Holme durchfallen.
- Die Belüftung spielt nur eine Rolle, wenn der Boden keine Füße hat. Wenn man so einen Boden ohne Abstand unten auf die Blechhaube stellen würde hätte man wieder einen quasi geschlossenen Boden.
Diese H-Gestelle sind halt von den “normalen” Waagen abgeschaut, bzw. die oben ist ja eine normale Waage auf der man jetzt einen Eimer Honig und 10 Sekunden später einen Sack Zucker oder Karotten wiegen kann. Für uns ist der schnelle Wechsel des Messgewichts ja keine Anforderung. Daher hatten wir ja auch schon mal in andere Richtungen überlegt: Nämlich Waagen mit zwei oder vier Wägezellen, die es ermöglichen den Boden komplett offen zu lassen: z.B. Rahmen mit 4 Wägezellen oder auch die Arnia-Waage bzw. deren einfachere Schwester (hier im Video)