OMA LwM2M

Es wurde schon an zwei Stellen im Forum genannt, aber wir haben sonst noch keinen Eintrag dazu.

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Zwei Open Source Implementierungen:

Eclipse/Leshan

Eclipse/Wakaama

Bei ThingsBoard gibt es ebenfalls UnterstĂĽtzung fĂĽr LwM2M.

Ich möchte empfehlen, nicht unreflektiert zu “Standards” greifen, ohne genauer hinzuschauen. Welche Funktionen sind wie standardisiert? Benötigt man die Vielfalt oder resultiert aus der Vielfalt nachteilige Komplexität?

Provisioning/Bootstrapping:

LwM2M bietet ein einige Bootstrap Varianten an. Dabei werden die Credentials und der Datenserver festgelegt. Für ein konkretes Produkt und System gibt es aber oft einfachere Möglichkeiten, Geräte für ein System zu provisionieren.

Registration:

LwM2M ermöglicht damit mit Geräten zu kommunizieren, die “ab und zu” neue IP-Adressen bekommen. Im Prinzip werden dazu so etwas wie eindeutige Gerätenamen benutzt. Wenn man aber ohnehin im System/Applikation die Geräte eindeutig identifizieren kann, dann sind das zusätzliche Daten, die übertragen werden müssen.

Daten:

LwM2M basiert auf der Idee, dass ein “generisches” Geräte seine Sensoren/Funktionen dem Server meldet (das geschieht auch in der Registrierung), und der Server dann auswählt, was er davon für seine Applikation benötigt. Ebenfalls flexibel, aber eben auch mit zusätzlichen Datenaustausch verbunden.

Ein letzter Hinweis:

Man muss manchmal auch prüfen, welche Funktionen ein Produkt wirklich umgesetzt hat und wie interoperable die angedachten Implementierungen sind. Sonst endet man nicht in einer Welt eines “offenen Standards”.

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